Exkursion der Wohnwerkstatt: Rumond-Walther-Haus. Wohnen mit Service in Hamburg- Ottensen

Sie sind noch fit und können sich noch selbst versorgen? Sie denken jedoch schon an die Zukunft – wenn es Ihnen vielleicht einmal nicht mehr so gut geht. Dann ist das “Betreute Wohnen” oder “Servicewohnen” möglicherweise das Richtige für Sie. Sie wohnen allein oder mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner in einer eigenen Wohnung auf dem Gelände einer Seniorenanlage. Gleichzeitig leben Sie in Gemeinschaft mit anderen, gestalten Ihre Freizeit mit ihren Nachbarn oder allein – ganz nach Ihren Wünschen.
Die Einrichtungen des Servicewohnens bieten ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm – so lernen Sie schnell die anderen Bewohnerinnen und Bewohner kennen.
Übrigens: Diese Wohnform hat viele Namen: „Betreutes Wohnen“, „Wohnen mit Service“, „Servicewohnen“. Gemeint ist immer dasselbe – In Hamburg wird diese Wohnform unter dem Begriff “Servicewohnen” gefasst – so will es der Gesetzgeber.

Nah an der Elbe und nur einen Katzensprung vom quirligen Zentrums Ottensen mit seiner guten Verkehrsanbindung entfernt liegt das Rumond Waltherhaus.

Bei einem gemeinsamen Frühstück im Café Klopstock direkt im Haus, bekommen wir Infos über die spezielle Wohnform „Wohnen mit Service“, hören von Vor- und eventuell auch von Nachteilen, können Bewohner*innen über Ihr Leben in diesem Haus mit Service befragen und uns eine Wohnung ansehen.

Ort:             Rumond Waltherhaus, Klopstockplatz 2, 22765 Hamburg

Termin:      Dienstag, 16. Oktober 2018, 10 bis 12 Uhr

Referent:   Christian Seyer, zuständig für Freiwilligenmanagement und alle Bewohner*innenbelange der drei Servicewohnanlagen des Diakonischen Werkes Hamburg- West/Südholstein

Leitung:     Ute Zeißler

Kosten:       keine

Teilnehmer*innenzahl: 15

Anmeldung bis 12.10.281, Ulrike Dorner 040 589 50 253, ulrike.dorner@kirchenkreis-hhsh.de

Exkursion der Wohnwerkstatt: Das Hans Schmidt Haus in Hamburg- Marmsdorf

Das Hans Schmidt Hauses ist eine kirchlich betreute Altenwohnanlage

Das Hans Schmidt Haus in Marmstorf hat Einzel- und Doppelappartements für Menschen ab 60 Jahren mit §5- bzw. Dringlichkeitsschein. Eigentümer ist der Gesamtverband Harburg. Das Programm des Hauses bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten: Andachten, Ausflüge, Feste, Vorträge, Gesprächskreise, Spiel- und Bastelkreise, Sitzgymnastik, Kochgruppen, gemeinsames Frühstück. Die Gemeinschaftsräume umfassen eine Bibliothek, einen Leseraum und die Cafeteria.

Auf der Exkursion können wir einen Eindruck von dem Haus gewinnen. Die Leiterin, Heike Krause, wird aus ihrer Arbeit berichten und Bewohnerinnen und Bewohner erzählen von ihren Erfahrungen im Haus und dem Wohnen mit Service. Uns wird die Chance geboten, am gemeinsamen Frühstück teilzunehmen.

Termin:           9. Oktober 2018, 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr

Ort:                  Hans Schmidt Haus , Ernst-Bergeest-Weg 63, 21077 Hamburg-Marmstorf

Treffpunkt: Hamburg Hbf.  (Eine detaillierte Beschreibung folgt.)

Referentin:    Heike Krause, Fachkraft Wohnen mit Service

Leitung:         Helga Westermann

Anmeldung: bis zum 5. Oktober 2018 bei Martina Alt, 040 – 519 000 915 oder m.alt@kirche-hamburg-ost.de

Kosten: keine

Begegnung unter P(s)almen – mit alten Psalmen auf neuen Wegen

 

 

 

„Begegnung  unter P(s)almen“  – Mit alten Psalmen auf neuen Wegen

So lautet das Motto für unseren Workshop.

Eine Begegnung mit „schmackhaften Psalmen zur äußeren und inneren Stärkung“.

 

Psalmen drücken elementare Gefühle aus wie Trauer, Freude, Angst, Sorge und Zuversicht. Mit ihrer bildhaften Sprache und der Glaubenstiefe der Beter/innen sind sie inspirierend.

Psalmen laden dazu ein:

  • Grundsätzliche Lebensthemen zu betrachten
  • Lebenserfahrungen oder Erwartungen mit Glaubenserfahrungen zu verknüpfen.
  • Biografisches und die aktuelle Lebensphase mit einander zu teilen
  • Neue Gedanken und uns in Bewegung zu bringen.

Die Dattelpalme, als immergrüner, schattenspendender  Baum wird schon seit Urzeiten als lebensspendendes Symbol verstanden und soll an diesem Nachmittag zum sichtbaren Zeichen werden.Kreative Ansätze in Verbindung mit den Psalmen sprechen verschiedenen Sinne an und beleben die eigene Spiritualität neu.

Termin:           Donnerstag, 19. Juli 2018, 14.30 – 18 Uhr

Ort:                  Kieler Straße 103, 22769 Hamburg, (Hinterhaus), 3. Etage

Referentin:     Britta Schuirmann, Diakonin

Leitung:          Ute Zeißler

Anmeldung     bei Ulrike Dorner, 040/589 50 253, ulrike.dorner@kirchenkreis-hhsh.de

Kosten            10 Euro, es gibt Getränke und einen kleinen Imbiss

“Ich twitter“ „Dann zieh Dir was Wärmeres an.“

Wissenswertes über Facebook, What’sApp und Co

Solche Missverständnisse häufen sich zwischen den Generationen; das erschwert die Kommunikation. Während Sie Ihren Enkeln einen Brief schreiben oder Ihren Kindern eine Email, würden diese am liebsten per Whats’App oder Facebook antworten. Auch in Seniorengruppen werden ähnliche Phänomene beobachtet. Wenn Sie sich mit diesen sozialen Medien nicht auskennen und/oder sich nicht so recht herantrauen, dann kann es mit dem Kontakt schwierig werden.

Wir haben einen Experten eingeladen, mit dem Sie sich mit Gelassenheit in den Dschungel der „Socialmedia“-Möglichkeiten wagen. Sie machen erste (oder auch zweite) Erfahrungen mit diesen Kommunikationsmöglichkeiten und können in Ruhe alle Ihre Fragen stellen:

Was könnte zu mir passen, wie melde ich mich an, was muss ich beachten, wo lauern Gefahren, was ist mit dem Datenschutz, usw.?

Bitte bringen Sie ein Laptop, Tablet oder Smartphone mit. Sie können sich auch zu zweit zusammentun, falls Sie kein eigenes Gerät besitzen.

Es gibt kalte und warme Getränke und einen kleinen Imbiss zur Stärkung.

Ort:              Kieler Straße 103, 22769 Hamburg, 3.Etage

Termin:       Donnerstag, 5. Juli 2018, 10 bis 13 Uhr

Referent:     Oliver Quellmalz,
Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordkirche

Leitung:       Ute Zeißler

Anmeldung:   bei Ulrike Dorner, 040/ 589 50 253, ulrike.dorner@kirchenkreis-hhsh.de

Kosten:           keine

Gruppengröße:   5 bis 8 Teilnehmende
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Bitte bringen Sie ein Laptop oder ein Tablett mit, falls vorhanden

Ideenbörse

Die Farben der Wirklichkeit

Farben spielen in unserem Leben eine große Rolle. Wir drücken Freude und Trauer mit ihnen aus. In der Farbberatung erfahren wir, was uns am besten steht. Farben werden unterschiedliche Kräfte und Energien zugeschrieben. Bunt soll das Leben sein. In unserer Ideenbörse erhalten Sie dazu eine Fülle von Anregungen und Inspirationen.

Leitung: Wera Lange, Birgitt Wulff-Pfeifer

Kosten: 4 Euro, inkl. Mittagessen

Anmeldung: bis 18.06.18: 040/58 950 253, ulrike.dorner@kirchenkreis-hhsh.de

Vergissmeinnicht -Wie meine Mutter ihr Gedächtnis verlor und meine Eltern die Liebe neu entdeckten

Ein Film von David Sieveking (2013, 88 Min.). „Aus der Tragödie meiner Mutter ist kein Krankheits-, sondern ein Liebesfilm entstanden, der mit melancholischer Heiterkeit erfüllt ist.“ David Sieveking.

Zum Inhalt:  David zieht wieder zu Hause ein und übernimmt für einige Wochen die Pflege seiner demenzerkrankten Mutter Gretel,um seinen Vater Malte zu entlasten, der sich seit seiner Pension vor fünf Jahren um seine Frau kümmert. Während Malte in der Schweiz für ein paar Wochen neue Kraft tankt, versucht sich David als Pfleger seiner Mutter. Mit dem Einverständnis der Familie dokumentiert er seine Zeit mit Gretel: David ist plötzlich Sohn,  Betreuer und  Dokumentarfilmer in einer Person. Seine Gegenwart und die Anwesenheit des Filmteams wirken erfrischend auf die Mutter, die endlich wieder Eigeninitiative entwickelt und neue Lebensfreude zeigt. Trotz ihrer zeitlich wie örtlichen Orientierungslosigkeit bleibt Gretel heiter und gelassen: Sie hält sich für eine junge Frau und David für ihren Mann Malte. David gelingt es, mit seiner verwirrten Mutter wunderbar lichte Momente zuerleben. Sie verliert ihr Gedächtnis, ihren Sinn fürs Sprechen, aber sie gewinnt etwas anderes: eine entwaffnende Ehr lichkeit und Unschuld, gepaart mit überraschendem Wortwitz und weiser Poesie. Als David zusammen mit Gretel in die Schweiz fährt, um Malte aus seinen Ferien abzuholen, gewinnen seine Recherchen an Brisanz. Dort lebten seine Eltern in den 70er Jahren. David begegnet alten Genossen und Weggefährten,  erfährt pikante Geschichten aus dem Liebesleben seiner Eltern, von den Krisen ihrer „offenen Ehe“. Nun, am Ende ihrer mehr als 40-jährigen Beziehung, komen sich Gretel und Malte so nah wie noch nie. Zum Hochzeitstag fährt das Paar nach Hamburg, wo ihre Liebe einst begann. Es wird ihre letzte gemeinsame Reise. Aus Gretels Krankheit entsteht ein Neuanfang, und aus Davids biografischem Filmprojekt wird eine Liebeserklärung an das Leben und die Familie – eine Reise in die Vergangenheit seiner Eltern, dem Schlüssel seiner eigenen Geschichte.

Weitere Informationen, Trailer u.a.m. unter: http://vergissmeinnicht-film.de

Nach dem Film ist Gelegenheit zu Austausch und Gespräch mit MitarbeiterInnen des LotsenBüros.

 

Ideenbörse

„Unser täglich Brot“

Der Volksmund hat eine Vielzahl von Sprüchen und Redensarten rund um das Brot geprägt. Einmal lässt man sich „nicht die Butter vom Brot“ nehmen und dann kann man ein ganzes Grundstück „kaufen für ein Butterbrot“. Wir werden gemeinsam in dieser Ideenbörse diesen Sprüchen und Aussagen nachgehen, Brot verkosten und uns gemeinsam über „unser täglich Brot“ austauschen.

Leitung: Wera Lange, Birgitt Wulff-Pfeifer

Kosten: 4 Euro, inkl. Mittagessen

Anmeldung: bis 23.05.18: 040/58 950 253, ulrike.dorner@kirchenkreis-hhsh.de

 

Akademie Theologie

„Hand aufs Herz! Wie demokratisch sind wir 2018?“

50 Jahre sind seit 1968 vergangen. Die sogenannte 68er-Generation ist mittlerweile alt geworden. Wie hat sich diese Bewegung auf die Demokratie in Deutschland ausgewirkt? Und was ist von der Bewegung geblieben über die „Katastrophe“ der RAF hinaus? Demokratie ist mehr als eine Staatsform, das haben wir zum Glück inzwischen gelernt. Demokratie ist vor allem eine Haltung, die sich in vielen Bereichen des Lebens abbildet oder abbilden soll. Und die Demokratie wird sehr bestimmt von den Werten, die nicht nur in unserem Grundgesetz beschrieben sind, sondern die sich auch mit unserem persönlichem Glauben verbinden. Glaube ist zuallererst eine persönliche Überzeugung und die hat jede*r! Die 68er-Generation hat besonders die persönliche Überzeugung in den Vordergrund gestellt gegen das bürgerliche Einerlei, in der man eher das glaubte und vertrat, was mit der Allgemeinheit kompatibel war. Und wo stehen wir heute?

Referent: Propst Frie Bräsen,

Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein, Propstei Altona- Blankenese

Leitung: Wera Lange Kosten: keine

Wohnen / Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Lernen Sie uns auf dieser Informationsveranstaltung kennen. So lange wie möglich zu Hause wohnen, diesen Wunsch haben fast alle älteren Menschen, auch wenn sie körperliche Einschränkungen haben oder pflegebedürftig sind. Aber was tun, wenn man keine Treppen mehr steigen kann, nicht mehr in die Badewanne kommt? Welche Möglichkeiten es gibt, die eigenen vier Wände an veränderteBedürfnisse oder Einschränkungen im Alter anzupassen? Wir demonstrieren anschaulich mit Beispielen aus der Praxis, welche konkreten Veränderungen vorgenommen werden können, um Wohnungen den Bedürfnissen älterer oder körperlich eingeschränkter Menschen anzupassen. Anhand von Vorher-/Nachher-Fotos wird gezeigt, welche Probleme in Wohnungen älterer Menschen vorhanden waren und wie diese durch kleine bis mittlere bauliche Veränderungen gelöst wurden. Manchmal reichen einfache Hilfsmittel. Wenn ältere Menschen zum Beispiel Probleme haben, aus einem niedrigen Bett aufzustehen, muss man nicht gleich ein teures Pflegebett mit elektrischer Höhenverstellung kaufen. Oft reicht eine Erhöhung des Bettes durch Unterschrauben einfacher Holzklötze.

Leitung: Wera Lange und Team der Wohnberatung Pinneberg Information: Wera Lange, 040/58 950 252,

wera.lange@kirchenkreis-hhsh.de

Kosten: keine

Akademie Theologie 2018 “Demokratie & Religion”

Demokratischer Islam?

Islam und Demokratie – geht das zusammen? Mit dieser häufig gestellten Frage beschäftigt sich dieser Vortrag. Zwei kurze Referate bilden die Grundlage für eine spätere Diskussion: Islam-Wissenschaftler Jannik Veenhuis spricht darüber, woher diese Frage eigentlich kommt, wie sinnvoll sie ist und wie die Verbindung der Kategorien Religion und Demokratie darüber hinaus wertvoll sein kann. Die Geschichte dieser beiden Begriffe wird mit Kontexten von Gesellschaftsentwicklung und Machtpolitik beleuchtet. Islam-Wissenschaftlerin Özlem Nas referiert über ihre Erfahrungen und die praktische Arbeit in muslimischen Gemeinden und Verbänden.

Referenten: Jannik Veenhuis, Islam-Wissenschaftler;

Özlem Nas, Vorstandsmitglied des Rates der Islamischen Gemeinden in Hamburg.

Kosten 4,00 Euro